• März 16, 2020

Versteckter Wert von Papierbelegen

Versteckter Wert von Papierbelegen

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Der verborgene Mehrwert von Papierquittungen

Papierquittungen bieten nicht nur Verbrauchern viele Vorteile, sie eröffnen auch Einzelhändlern zahlreiche Marketingmöglichkeiten – von Gutscheinen und der Stärkung des Markenvertrauens bis zur Steigerung der Kundenzufriedenheit.

 

„Mit Papierquittungen sichern sich Marken etwas extrem Wertvolles: Vertrauen.“

 

Keine Frage – Papierquittungen haben für Verbraucher viele Vorteile. Als sofort verfügbarer und unwiderlegbarer Kaufnachweis garantieren sie Käufern die entsprechenden gesetzlichen Rechte und ersparen ihnen unnötiges Kopfzerbrechen. Gleichzeitig dienen sie als konkrete, sichtbare Erinnerung an den Kauf, sodass Verbraucher leichter den Überblick über ihre persönlichen Finanzen behalten.

Papierquittungen sind aber auch für Einzelhändler attraktiv, denn sie erlauben es ihnen, die Kundenbeziehung zu pflegen und das Vertrauen in die Marke zu stärken. Während einerseits zahlreiche Einzelhändler versuchen, ihre Kunde zur Annahme digitaler Belege zu zwingen, entdecken viele andere wieder den Wert von Papier und die damit verbundenen Chancen.

 

Marketingfläche für Marken

Zu den wichtigsten Vorteilen von Papierquittungen gehört die Möglichkeit, sie als Werbefläche zu nutzen. Da die Belege im Laden gedruckt werden, entstehen durch die Werbeaktionen kaum Kosten, und sie können beliebig oft wiederholt werden. Ein zentraler Unterschied zu digitalen, per E-Mail verschickten Belegen besteht darin, dass die meisten Käufer die Summe auf dem Kassenbon gegenchecken, um sicherzustellen, dass ihnen der richtige Betrag in Rechnung gestellt wurde.

Viele Einzelhändler nutzen diese Gelegenheit, um ihren Kunden Rabattgutscheine für eigene Produkte oder Partnermarken zukommen zu lassen. Schließlich sind die Käufer bei Erhalt des Gutscheins ja bereits im Laden und damit offener für Angebote. Eine von Forrester Consulting durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass 78 % der Gutscheineinlöser eine positive Einstellung gegenüber Marken haben, die Gutscheine als Kaufanreiz bieten. 62 % sind der Ansicht, dass Gutscheine das Markenimage eines Unternehmens verbessern.

 

Immer greifbar

Natürlich lässt sich argumentieren, dass auch digitale Belege unbegrenzten Platz für Werbung oder eine beliebige Anzahl von Gutscheinen bieten. Doch davon abgesehen, dass der Kunde erst einmal dazu gebracht werden muss, die E-Mail zu öffnen, sind Papierquittungen auch konkret physisch greifbar und rufen Verbrauchern die Marke so ständig in Erinnerung.

Ist dann auch noch ein Gutschein auf dem Beleg abgedruckt, hat das zur Folge, dass Papierquittungen deutlich länger aufbewahrt werden. Die Daten von IPA Touchpoints bestätigen das: 69 % der Verbraucher haben daheim einen festen Aufbewahrungsplatz für Werbematerial wie Gutscheine, Kataloge, Broschüren oder Coupons.

 

Verbraucher bevorzugen Papier

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg im Einzelhandel gehört es, den Kunden zufriedenzustellen. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass papierbasierte Belege einfach beliebter sind. Laut einer weltweiten Studie von Toluna bevorzugen 58 % der Befragten Papier. Bei Verbrauchern aus dem Vereinigten Königreich liegt dieser Wert bei 69 %, bei US-amerikanischen Verbrauchen sogar bei 71 %.

Als eines der wichtigsten Ergebnisse hat die Umfrage ergeben, dass Verbraucher weiter selbst darüber entscheiden möchten, in welcher Form sie ihren Beleg erhalten. Mehr als die Hälfte (51 %) der Verbraucher wären unzufrieden, wenn Geschäfte keine Papierquittungen mehr anbieten, und 41 % würden Einzelhändlern ohne Papierquittungen nicht vertrauen.

Papierquittungen sind also keineswegs eine lästige Unannehmlichkeit für den Einzelhändler oder eine Barriere für die Verlagerung der Kundenbeziehung ins Internet. Vielmehr sichern sich Marken damit etwas extrem Wertvolles: Vertrauen. Und das ist bekanntlich unbezahlbar.